Du möchtest zu Hause Tritte und Schläge üben? Schneller, stärker und ausdauernder werden? Dann ist ein Boxsack eine gute Investition. Wir zeigen dir hier, welche Arten es gibt und was du darüber wissen musst. Denn ob ein Boxsack an der Decke oder Wand hängt, auf dem Boden steht oder einem menschlichen Oberkörper nachempfunden ist, hat Einfluss auf dein Training. 

Frau beim Training am Boxsack

Der Klassiker: Boxsack zum Hängen

So stellt man sich den Boxsack vor. Er besteht aus Leder oder Kunstleder und hängt an stabilen Ketten. Dies sorgt beim Treten und Schlagen für die typische Geräuschkulisse, die jeder kennt, der schon einmal an einem Sandsack gearbeitet hat. Diese Art der Befestigung stellt sicher, dass der Sandsack beim Schlagen weniger stark pendelt als beim Treten.

Was du über den klassischen Boxsack wissen musst

Beim Kauf solltest du auf das richtige Gewicht und die passende Größe des Boxsacks achten. Ist er zu klein, kann es unter Umständen schwierig werden, mit Tritten und Schlägen in unterschiedlicher Höhe zu arbeiten. Willst du zum Beispiel Tritte auf Kniehöhe und Schläge auf Gesichtshöhe trainieren, brauchst du einen Boxsack, der mindestens 1,40 m groß ist.

Das ideale Gewicht hängt von deinen Trainingszielen und deiner eigenen Schlagkraft ab. Denn je leichter der Boxsack ist, desto stärker pendelt er. Ein sehr leichtes Produkt ist daher ungeeignet, um deine Schlagkraft zu verbessern. Ein zu schwerer und harter Boxsack hingegen kann zu Verletzungen führen. Vor allem deine Gelenke werden hier stärker belastet. Für die meisten Menschen eignet sich ein Boxsack, der 40 % bis 50 % des eigenen Körpergewichts auf die Waage bringt.

Unsere Produktempfehlung: Boxsack zum Hängen

Sportstech Premium Kampfsport Boxsack
  • Eigenentwickelter Haken: Der innovative Haken wurde von Sportstech entwickelt und ist für hohe Belastungen ausgerichtet. Dazu bietet der Boxsack ein hohes Eigengewicht für ein realistisches Trainingserlebnis.
  • 360° Fixierung: Durch das ausgeklügelte 360 Grad System wird die Füllung immer fixiert. Die Füllung bleibt auch bei intensivem Training in Form und ist mit dem festen Füllmaterial dein perfekter Sparring-Partner.
  • Empfohlen von Profis: Für Ihre Fitness und Gesundheit ist der Boxsack empfohlen vom Berliner Boxverband e.V. & ISYGYM Boxsport Berlin e.V. Ein Einsteiger Workout - Programm Poster ist im Lieferumfang enthalten.
  • Sofort durchstarten: Die eigenentwickelte Fünfpunkt-Stahlkette ist inklusive und sorgt für mehr Stabilität.
  • Atmungsaktiv: Der Boxsack besteht aus hochwertigem, atmungsaktivem PU-Leder.

Unsere Empfehlung an all diejenigen, die einen klassischen Boxsack suchen. Mit einer Länge von 1,50 m und einem Gewicht von 40 kg ist das Produkt von Sportstech vielseitig einsetzbar. Wer hingegen nur Schlagen möchten, kann eventuell auch mit dem kleinen Modell (1,00 m und rund 30 kg) leben. Das ist dann nochmal deutlich günstiger.

Der Boxsack ist hervorragend verarbeitet, die Aufhängung sehr stabil. Damit bleiben keine Wünsche übrig.

Die Alternative: Standboxsack

Ein stehender Boxsack hat gegenüber dem Klassiker den großen Vorteil, dass du dir keine Gedanken über die Befestigung machen muss. Du sparst dir also das lästige Löcherbohren. Und es besteht keine Gefahr, dass der Sandsack irgendwann von der Decke fällt, weil Aufhängung oder Decke der Belastung nachgeben. Außerdem kannst du einen Standboxsack leichter woanders hinstellen.

Was du über den Standboxssack wissen musst

Bei Standboxsäcken ist die Stabilität besonders wichtig. Zwei Dinge sind entscheidend, damit er beim Trainieren nicht umkippt oder wegrutscht: Erstens muss der Standfuß einen ausreichenden Durchmesser haben. Zweitens muss das Gewicht nach der Befüllung entsprechend hoch sein.

Bei der Höhe des Standboxsacks solltest du dich an deiner Körpergröße orientieren, damit du auch gerade Schläge auf Kopfhöhe anbringen kannst. Den Standfuß empfehlen wir mit Sand statt mit Wasser zu füllen. Dadurch erreichst du ein höheres Gewicht und somit mehr Stabilität. Für die Befüllung benötigst du feinen und trockenen Sand. Vor allem Vogelsand ist dafür gut geeignet.

Ein stehender Boxsack bedeutet auch ein anderes Trainingsgefühl. Denn dieser pendelt stärker im oberen Bereich, also bei Schlägen. Bei tiefen Tritten ist er hingegen stabiler als ein hängender Boxsack. Mit einem guten Produkt können aber sowohl Einsteiger wie auch Fortgeschrittene viel Spaß haben. Allerdings sind die Anschaffungskosten meist etwas höher als bei hängenden Boxsäcken.

Unsere Produktempfehlung: Standboxsack

Bad Company Heavy Duty Standboxsack
  • Extreme Belastbarkeit: Der Standboxsack hält auch kräftige Boxschläge und Tritte problemlos aus und ist äußerst strapazierfähig, reißfest und schwitzwasserabweisend.
  • Fester Stand: Der Profi Stand-Boxsack verfügt über einen robusten Kunststoff Standfuß, der mit Sand oder Wasser gefüllt wird und für Stabilität beim Kick- und Boxtraining sorgt.
  • Optimaler Schutz: Durch das patentierte Reflex-Spring-System des professionellen Standboxsackes werden Belastungen auf Gelenke und Muskulatur minimiert.
  • Höchste Qualität: Eine robuste Vinyl Polsterung schützt den Boxsack vor Schlägen und Kicks und vergrößert den Schlag- bzw. Trefferradius, sodass Kraft und Technik verbessert werden.
  • Boxen für Jedermann: Egal ob Zuhause oder im Studio, der ungefüllte 14 kg schwere Boxsack ist für Anfänger und Profis sowie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche geeignet.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten nach unserer Einschätzung die Standboxsäcke von Bad Company. Die kleinere Variante mit einer Höhe von 1,70 m dürfte für die Meisten schon genügen. Ab 1,85 cm Körpergröße sowie bei kräftigen Personen würden wir dann zu dem größeren Modell raten, welches nochmal deutlich schwerer und stabiler ist. Je nach Art der Befüllung erreichst du hier ein Gewicht von bis zu 160 kg.

Schwierig gestaltet sich lediglich die Befüllung mit Sand aufgrund der kleinen Öffnung. Ansonsten bietet der Stanbboxsack eine tolle Qualität.

Der Spezialist: Der Boxdummy

Gerade für all diejenigen, die Selbstverteidigung trainieren, sind Boxdummies eine interessante Alternative. Denn diese bilden Oberkörper und Kopf eines Menschen nach. Dadurch können gezielt Angriffe auf Augen und Hals eingeübt werden.

Was du über den Boxdummy wissen musst

Für die Auswahl eines Boxdummies gilt dasselbe wie für den Standboxsack: Er sollte also ausreichend groß, schwer und stabil sein. Allerdings sind Boxdummies meist höhenverstellbar. Dadurch kannst du sie etwas flexibler auf deine persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Dafür ist die Trefferfläche bei einem Boxdummy in der Regel nicht so groß wie bei einem Standboxsack, da der untere Bereich oft nicht gepolstert ist. Möchtest du tiefe Tritte üben, solltest du daher zu einem Produkt mit gepolstertem Standfuß greifen.

Unsere Produktempfehlung: Boxdummy

FOX-FIGHT Box Dummy
  • Abmessung: 178cm Höhe / ca. 55cm Breite.
  • Eigengewicht: 19,5kg.
  • Material: technisches Latex.
  • Standfuß: Kunstoffstandfuß wird mit Wasser oder Sand befüllt.
  • Lieferumfang: 1x Box Dummy inkl. Standsystem, Aufbauanleitung (mit Bildern).

Wer einen Boxdummy sucht, dem raten wir zu diesem Produkt. Denn in befülltem Zustand ist der Dummy mit einem Gewicht von über 100 kg schwer genug, um auch kräftigen Schlägen und Tritten zu widerstehen. Die Größe von 1,80 m dürfte für die meisten Trainierenden ausreichend sein.

Wer etwas mehr investieren möchte, kann zu dieser Variante mit einem Polster greifen, welches Tritte unterhalb des Rumpfes ermöglicht. Einen ersten Eindruck von den Trainingsmöglichkeiten bekommst du übrigens in diesem Video.

Fazit

Generell fährst du sowohl mit einem hängenden als auch einem stehenden Boxsack gut. Der Klassiker punktet dabei in Sachen Anschaffungskosten und Schlagverhalten. Ein Standboxsack ist dafür leichter unterzubringen und man spart sich das oft mühsame Aufhängen. Und gerade wer in einer Mietwohnung keine großen Löcher in die Decken bohren möchte, sollte lieber zu einem solchen Modell greifen. Bei sehr harten Schlägen und Tritten rutscht ein Standboxsack meist jedoch etwas. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl des Produkts auf Stabilität achten und die Füllung möglichst schwer wählen.

Wer hingegen nicht nur an seiner Fitness arbeiten möchte, kann über einen Boxdummy nachdenken. Denn ein solcher ermöglicht ein realistisches Training und ist gerade für Übungen zur Selbstverteidigung perfekt geeignet.

Für das Training solltest du dir zum Schutz deiner Fäuste übrigens Bandagen und Handschuhe zulegen.

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Letzte Aktualisierung am 23.08.2019 um 08:40 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API