Kokosöl ist nicht nur bei Veganern sehr beliebt. Doch während die meisten Menschen es als sehr gesundes Lebensmittel schätzen, gibt es auch immer wieder Kritik – sehr massiv zuletzt von einer Freiburger Professorin. 

Sollte man also überhaupt noch zu Kokosöl greifen? Wir meinen ja und erläutern dir hier, wie wir zu unserer Einschätzung kommen. 

Kokosöl wird aus Kokosnüssen gewonnen

Wie Kokosöl hergestellt wird

Kokosöl wird aus dem Fleisch der Kokosnuss gewonnen. Wie bei anderen Speiseölen unterscheidet man dabei zwischen nativer und industrieller Herstellung.

Natives Öl wird kaltgepresst und ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Dadurch bleiben alle natürlichen Stoffe erhalten. Wir empfehlen daher stets zu einem nativen Öl zu greifen.

Kokosöl unterscheidet sich übrigens von Kokosfett. Dieses stammt zwar auch aus dem Fleisch der Kokosnuss, ist aber eben nicht naturbelassen. Es handelt sich vielmehr um ein stärker verarbeitetes Produkt, dem Geschmacks- und Geruchsstoffe entzogen werden. Dadurch hat es nicht mehr das typische Kokosaroma. Kokosfett enthält dafür oft Zusatzstoffe und gesundheitlich bedenkliche Transfette.

Warum Kokosöl kritisiert wird

Kokosöl besteht zu großen Teilen aus gesättigten Fettsäuren. Und diese stehen immer noch in dem Ruf, ungesund zu sein. Sie sollen unter anderem zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.

Allerdings stehen viele Studien, die so einen Zusammenhang nahelegen, seit einiger Zeit selbst in der Kritik. Jüngere Untersuchungen legen sogar nahe, dass  viele gesättigten Fettsäuren eher harmlos sind.

Wie es aussieht, kommt es nämlich bei den gesättigten Fettsäuren auf deren Struktur an. Vor allem die mittelkettigen Fettsäuren, die in Kokosöl überwiegen, dürften vielmehr positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. So verbessern zum Beispiel Laurin- und Myristinsäure den Cholesterinspiegel, da sie das “gute” (HDL) Cholesterin stärker erhöhen als das “schlechte” (LDL) Cholesterin. Damit hemmen sie Entzündungen im Körper.

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Worauf du achten solltest

Wie bei allen Lebensmitteln solltest du auch bei Kokosöl auf eine gute Qualität achten. Wir empfehlen ein natives Bio-Produkt zu kaufen. Denn nur dann wird das Öl schonend hergestellt und ist frei von unerwünschten Zusatzstoffen.

Wofür du Kokosöl alles verwenden kannst

Kokosöl ist wie erwähnt äußerst vielseitig. Wir haben hier ein paar Beispiele für dich ausgewählt.

Kochen und Backen

Wir verwenden Kokosöl sehr gerne immer dann, wenn es heiß wird. Vor allem zum Braten oder Backen eignet sich Kokosöl sehr gut. Es gehört nämlich zu den Ölen, die am stärksten erhitzt werden können, ohne dass sich so genannte Transfette bilden.

Übrigens gibt kaum Gerichte, bei denen das leichte Kokosaroma stört. Im Gegenteil, mittlerweile braten wir zum Beispiel Eier ausschließlich in Kokosöl an.

Natürliche Körperpflege

Kokosöl kann sehr gut als Körper- und Gesichtscreme genutzt werden. Auch zur Lippenpflege ist das Produkt im Winter übrigens gut geeignet – selbst für kleine Kinder. Denn wenn etwas davon in den Mund gerät, ist das nicht weiter schlimm. Und der leichte Geruch nach Kokos ist deutlich angenehmer als die meisten Cremes mit künstlichen Duftstoffen.

Wir nutzen Kokosöl übrigens in der kalten Jahreszeit als Schutz für die Haut, wenn wir Laufen gehen.

Tierischer Schutz

Kokosöl soll zudem gegen Ungeziefer helfen. Denn Mücken und Zecken mögen bestimmte Fettsäuren nicht besonders. Zu diesen zählt die in diesem Öl enthaltene Laurinsäure. Etwas Kokosöl kann dich im Sommer also vor dem einen oder anderen Stich bewahren. Natürlich kannst du das ganze auch an deinem Vierbeiner testen. Flöhe und Milben meiden diesen Stoff nämlich ebenfalls.

Unsere Produktempfehlung

Wer auf der Suche nach einen guten und nativen Kokosöl ist, dem empfehlen wir das Ölmühle Solling Bio Kokosöl. Dieses verwenden wir ausschließlich für unsere Rezepte und hatten in den letzten Jahren noch keinen Grund zur Beanstandung.

Sehr praktisch ist auch das bislang von Hersteller verwendete Bügelglas, welches im Anschluss sehr vielfältig in der Küche genutzt werden kann. Wer gleich zum Doppelpack greift, spart übrigens noch etwas Geld und hat gleich einen kleinen Vorrat.

Fazit

Wie bei allen Dingen im Leben ist Kokosöl nicht unumstritten. Wir sind dennoch davon überzeugt, dass Kokosöl nach wie vor ein gesundes Lebensmittel ist. Zumindest dann, wenn du zu einem nativen Bio-Produkt greifst.

Bei uns hat Kokosöl jedenfalls seinen festen Platz auf dem Speiseplan. Und wir empfehlen es auch sehr gerne als natürlichen Schutz für Haut und Lippen.

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