Kokosmehl ist längst kein Geheimtipp mehr. Zum Glück: Immerhin enthält es neben Vitaminen und Mineralien sehr viele Ballaststoffe und Proteine. Nicht nur wer gerne mit weniger Kohlenhydraten auskommen möchte, greift daher zu Kokosmehl. Darüber hinaus ist es im Gegensatz zu Getreidemehlen glutenfrei. 

Außerdem ist Kokosmehl sehr vielseitig. Es eignet sich zum Kochen, Backen oder als Zutat für das morgendliche Müsli. Auch wir verwenden Kokosmehl in unseren Rezepten. Deshalb haben wir uns entschieden, dir den gesunden Alleskönner etwas näher vorzustellen.  

Kokosmehl ist auch beim Backen vielseitig einsetzbar.

Was das Besondere an Kokosmehl ist

Kokosmehl wird – wenig überraschend – aus Kokosnüssen hergestellt. Die Kokosnüsse werden hierzu getrocknet und gemahlen. Im Gegensatz zu Kokosraspeln wird zudem noch Kokosöl entfernt, wodurch das Mehl deutlich Fett als die Kokosraspeln enthält. Der Fettgehalt ist dennoch höher als bei Weizen- oder Dinkelmehl. Dafür hat es deutlich weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine.

In der folgenden Tabelle haben wir für dich die Nährwerte von Kokos-, Weizenvollkorn- und Dinkelvollkornmehl verglichen.

Kokosmehl Weizenmehl Dinkelmehl
Kohlenhydrate 13 g 60 g 62 g
Eiweiß 23 g 11 g 12 g
Fett 12 g 2 g 3 g
Ballaststoffe 36 g 13 g 9 g
Kalorien 350 kcal 320 kcal 360 kcal
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 g am Beispiel von folgenden Produkten

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Warum es so wertvoll ist

Kokosmehl wird deshalb oft als gesunde Alternative zu herkömmlichem Mehl bezeichnet. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Da es nicht von einem Getreide stammt, enthält es nämlich kein Gluten. Weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiße machen es zudem für Low-Carb-Anhänger interessant. Der hohe Anteil an Ballaststoffen unterstützt außerdem das Verdauungssystem. Und die enthaltenen Fette und Eiweiße regen ferner den Stoffwechsel an.

Natürlich glutenfrei…

Gluten ist ein Eiweiß, welches in vielen Getreidesorten wie etwa Weizen oder Dinkel vorkommt. Damit enthalten auch viele verarbeitete Lebensmittel Gluten, da in diesen Getreidemehl vorkommt.

Während Gluten von den meisten von uns scheinbar ohne Probleme verzehrt werden kann, leiden mittlerweile immer mehr Personen an einer entsprechenden Unverträglichkeit. Die Beschwerden, die durch Gluten hervorgerufen werden, können sehr unterschiedlich sein und bleiben daher oft lange unerkannt. Hier erfährst du mehr über die als Zöliakie bezeichnete Erkrankung.

Kokosmehl ist hingegen kein Getreide und enthält damit auch kein Gluten. Jeder, der also Gluten meiden muss oder möchte, kann hier bedenkenlos zugreifen.

…und hilft beim Abnehmen

Kokosmehl kommt wie bereits gezeigt mit wenig Kohlenhydraten aus, ist dafür aber reich an Eiweiß und Ballaststoffen. Damit macht es lange satt und ist eine beliebte Low-Carb-Zutat. Die im Kokosmehl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren regen zudem den Stoffwechsel an.

Deshalb kann dich Kokosmehl beim Abnehmen unterstützen.

Wofür du Kokosmehl verwenden kannst

Kokosmehl ist sehr vielseitig. Sein Geschmack eignet sich für süße, aber auch für herzhafte Speisen. 

Beim Backen gilt: Probieren geht über Studieren 

Wir empfehlen Kokosmehl vor allem zum Backen. Egal, ob Brot, Brötchen oder Pfannkuchen – es gibt viele tolle Rezepte. Allerdings sollte man Getreidemehl nicht einfach durch Kokosmehl ersetzen. Denn durch seinen hohen Anteil an Ballaststoffen nimmt es mehr Flüssigkeit auf. Außerdem kann durch das Fehlen von Gluten die sonst gewohnte Konsistenz des Teiges verloren gehen. 

Am einfachsten ist es also, auf bewährte Rezepte mit Kokosmehl zurückzugreifen, bis man ein Gefühl für die Eigenschaften bekommt. Schaue hierzu doch am besten einmal bei unseren Rezepten rein. Oder du ersetzt nur ein Viertel des Getreidemehls. Dann hat dies in der Regel keine Auswirkungen auf den Teig. 

Ansonsten heißt es: Probieren geht über Studieren. Hier helfen die die folgenden beiden Faustregeln: 

Kokosmehl ist deutlich ergiebiger als Getreidemehl. Ersetze es also nicht eins zu eins, sondern höchstens zu einem Drittel durch Kokosmehl. 

Dadurch vermeidest du, dass der Teig seine Konsistenz verliert. Denn das Ei ersetzt das Gluten, welches im Getreidemehl enthalten ist. 

Für Müsli und warme Küche geeignet 

Jeder, der mit einem frischen Müsli in den Tag startet, kann dieses durch einen Löffel Kokosmehl aufwerten. Damit sicherst du dir eine extra Portion Ballaststoffe und Eiweiß.   

Kokosmehl kannst du außerdem dazu verwenden, Soßen, Suppen oder Desserts anzudicken. Da es viel Wasser bindet, bekommen diese Gerichte durch Zugabe von Kokosmehl schnell und leicht die gewünschte Konsistenz. 

Fazit

Wer Gluten nicht verträgt, sich kohlenhydratarm ernähren oder abwechslungsreich essen möchte, kommt nur schwer an Kokosmehl vorbei. Mit etwas Übung lassen sich bekannte Rezepte anpassen und neue Speisen entdecken. 

Du findest Kokosmehl in den meisten Supermärkten, aber eben auch im Onlinehandel. Unser Favorit ist übrigens das bereits oben im Vergleich enthaltene Bio Kokosmehl, das überdies noch fair gehandelt wird. 

Kokosmehl bewahrst du übrigens am besten im Kühlschrank auf. Denn dort hält es sich bis zu einem Jahr. 

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