Wer fit bleiben möchte, sollte sich viel bewegen und auf Zigaretten verzichten. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es noch ein weiteres Argument für einen gesunden Lebenswandel. So legen Studien nahe, dass du dadurch auch Demenz vorbeugen kannst. 

Wir haben uns die WHO Leitlinien näher angesehen und die wichtigsten Empfehlungen sowie Informationen zu Demenzerkrankungen hier zusammengestellt. 

WHO Leitlinien: Mit Sport Demenz vorbeugen

Demenz: Zahlen und Fakten

Der Begriff Demenz fasst verschiedene Krankheiten zusammen, die zu einer deutlich geringeren geistigen Leistungsfähigkeit führen. Innerhalb weniger Jahre verlieren die Betroffenen ihre Selbstständigkeit und können nicht mehr alleine leben. Oft erkennen sie nächste Angehörige nicht mehr und sind rund um die Uhr auf Betreuung angewiesen.

Die WHO spricht weltweit von 50 Millionen Demenzerkrankungen. Bei etwa zwei Drittel der Fälle lautet die Diagnose Alzheimer. Insgesamt dürfte der Anteil an Demenzkranken an der Gesamtbevölkerung ab 60 Jahren zwischen 5-8 % liegen. Die WHO schätzt, dass sich in den nächsten 30 Jahren die Zahl der Erkrankungen verdreifachen wird. Demenz vorbeugen ist also nicht nur ein wichtiges persönliches Ziel, sondern auch für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung.

WHO Leitlinien: Demenz vorbeugen

Bislang gibt es kein Heilmittel gegen. Von großer Bedeutung sind daher alle Maßnahmen, die Demenz vorbeugen können.

Die WHO Leitlinien sind die ersten ihrer Art. Die hier enthaltenen Empfehlungen beruhen auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen Lebenswandel und Demenz herstellen. Als Risikofaktoren gelten unter anderem Bewegungsmangel und Tabakkonsum, aber auch ungesunde Ernährung, Bluthochdruck und hohe Blutzuckerwerte.

Entsprechend empfiehlt die WHO vor allem eine lebenslange und regelmäßige körperliche Aktivität. Sie begründet dies mit Studien, die einen günstigen Einfluss von Bewegung auf unser Gehirn nahelegen. Selbst im höheren Alter sind zwei bis drei Stunden moderate sportliche Betätigung wichtig und können Demenz vorbeugen.

Interessant ist übrigens, dass die WHO sich gegen die Einnahme von Vitamin B- und E-Präparaten ausspricht. Stattdessen rät sie zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Fazit

Wer Demenz vorbeugen möchte, sollte damit frühzeitig anfangen und auf einen gesunden Lebenswandel achten. Denn auch wenn das größte Risiko sicher das Altern ist und nicht vermieden werden kann, senken Bewegung und gesunde Ernährung das Risiko einer Erkrankung.